
Wochenende im Schnee
tragt euch doch bitte ins Gästebuch ein, wenn euch meine Geschichten gefallen haben. Danke schön......
Nach dem das Neue Jahr begonnen hatte, kam Mamabär zu mir und bat darum mit den Kindern in die Berge zu gehen. Mamabär und ich sowie auch Marie konnten sehr gut Ski fahren. Nur die kleine Anna war noch nie auf Skiern gestanden und so hatten wir beschlossen, dass es an der Zeit war um es ihr beizubringen.
Mit der Eisenbahn fuhren wir am Wochenende in Richtung Gebirge. Anna und Marie saßen am Fenster und schauten zu wie die Landschaften vorbei zogen. Allmählich wurden die Berge immer höher schöne Almwiesen waren zu sehen. Manche Kühe hatten große Glocken um den Hals die laut schellten wenn sie sich bewegten. Auf den Wiesen sah man bald große Schafherden bald wieder eine kleine Herde Pferde und ab und zu ein paar Ziegen die emsig hin und her sprangen.
Größer und größer wurden die Berge und auf manchen sah man, dass ganz oben Schnee liegen musste. Eine Stunde ungefähr ging es so weiter, ab und zu fuhren wir durch kleine Tunnel die fleißige Männer einst in mühevoller Arbeit in den Berg geschlagen hatten. Wir fuhren über hübsche Holzbrücken und welche die aus Steinen gebaut war. Das Gras der Wiesen sah immer kräftiger und satter aus, das Gras war fast dunkelgrün und von den Gleisen ging es meistens steil bergan.
Der Zug wurde langsamer und endlich hielt er und wir waren in unserem Urlaubsort angekommen.
Die meisten Häuser waren aus Holz bebaut. Die Dächer waren sehr spitz, damit der Schnee herunterrutschte und nicht auf den Dächern liegen bleiben konnte. Alles, aber wirklich alles war über und über mit Schnee bedeckt. Die Straßen, die Häuser, die Felder und wo man hinsah Schnee Schnee Schnee. Eine Stunde nachdem wir im Hotel die Zimmer bezogen hatten, liefen wir mit unserer Skiausrüstung in Richtung Lifte, die uns auf den Gletscher bringen sollten. Mamabär war bei Marie und ich hatte die kleine Anna an meiner Seite, als wir mit dem Lift nach oben fuhren.
Mamabär und Marie schnallten die Skier an und winkten uns kurz zu um dann gemeinsam die Piste in kleine Bögen hinunter zu wedeln.
Ich kniete vor meiner kleinen und brachte die Ski an Annas Beinen an und zog sie ganz fest.
Nun hielt ich sie in meinen Armen und sie Stand vor mir auf ihren etwas wackeligen Füßen.
„Und los geht’s meine Hübsche hab keine Angst ich halte dich“
In kleinen Schwüngen und Bögen rutsche ich mit ihr mehr als das wir fuhren den Berg hinunter. Wenn es etwas schneller wurde, krallte Anna ihre Hände ganz fest um meine Beine, ich bremste wieder etwas damit sie keine Angst bekam. Gleich war sie entspannter und ihr Griff lockerte sich.
Einmal machte ich einen Fehler und gemeinsam fielen wir in den Schnee. Ich musste lachen und auch Anna fing an mit ihrer hellen Stimme lauthals zu lachen. Mit dem Finger stupste ich auf ihr kleines Näschen und stellte sie wieder auf die Skier. Gut gelaunt aber mit Bedacht fuhren wir weiter die Abfahrt hinunter.
Unten angekommen warten Mamabär und Marie auf uns und bewarfen und mit kleinen Schneebällen, die jedoch ihr Ziel verfehlten.
Wieder fuhren wir gemeinsam mit dem Lift nach oben. Beim zweiten Mal fuhr ich schon schneller mit Anna hinunter und sie hatte nun ihre Angst überwunden und lachte hin und wieder auf, wenn ich mit ihr eine gewagte Kurve drehte, oder ich mit einer Drehung ein paar Meter rückwärts den Berg herunter fuhr. Ab und zu ließ ich ihre Hände kurze Zeit los und sie musste nun selbst auf ihren Beinen stehen. Jedes Mal schrie sie dabei auf, schnell griff ich wieder nach ihr.
Am nächsten Tag Mamabär und Marie fuhren immer noch alleine, da wollte Anna es alleine probieren. Vorsichtig schob ich sie an und etwas unsicher begann sie den Berg hinunter zu fahren. Ich blieb immer an ihrer Seite um eingreifen zu können. Doch Anna lernte schnell und so konnten wir am Sonntagmittag am Tag unserer Heimreise alle vier gemeinsam die Piste herunterfahren.
Die Mädchen staunten als keine zwanzig Meter neben ihnen eine große und schwere Pistenraupe an ihnen vorbeifuhr um die Skipiste wieder einmal zu glätten und den Schnee den die Läufer ins Tal herunter schoben wieder nach oben zu bringen.
Etwas abgelegen sahen wir Schneekanonen die aber nur in der Nacht eingesetzt wurden, sollte es zu wenig schneien.
Ich betrachte Mamabär und die Mädchen alle drei waren dick in Winterjacken verpackt hatten warme Mützen auf dem Kopf, die Kinder hatten dicke Schals um ihre Hals geschlungen, und alle drei hatten sehr kleine Schuhe an. Ich musste bei dem Anblick schmunzeln, denn die drei süßen Mädchen waren meine Familie und ich gehörte zu ihnen.
Das Wochenende war vorüber und unsere kleine Anna hatte gelernt alleine auf Skiern zu stehen;
es machte ihr große Freude.
Noch oft gingen wir mit unseren Kindern in die winterlichen Berge um gemeinsam Ski zu fahren…….
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